www.schmoeker-verlag.de Der
Verlag ist seit 1.1.2011 geschlossen Bei
Fragen wenden Sie sich an die Autorin (siehe Link)
oder an die Mail-Adresse im Impressum
Inhalt: Katharina
Storck-Duvenbeck entführt Sie in die Welt der menschlichen Untiefen. Es
erwarten Sie Rache, Wut und Verzweiflung, aber auch zuweilen ein kleines
Augenzwinkern, um beim Lesen keine depressive Stimmung aufkommen zu lassen.
Sollten Sie am Ende zu der Erkenntnis kommen, dass in jedem ein kleiner Mörder
stecken könnte, ist dies von der Autorin durchaus beabsichtigt…
Petra nahm die Wäsche aus der Maschine und stopfte sie
missmutig in den Trockner. Dabei fiel etwas zu Boden. Sie hob es auf und
stellte verwundert fest, dass es ein Schweizer Taschenmesser war. Sie legte es
zur Seite und stellte den Trockner an. Als sie wieder nach oben ging, kam
gerade Ralf, ihr Mann nach Hause. Sie begrüßten sich mit einem Kuss. „Hallo Schatz, wie war dein Tag?“, fragte Petra. „Bescheiden, frag lieber nicht.“ Ralf winkte ab. „Stell dir vor, heute haben sie im Stadtwäldchen eine
tote Frau gefunden“, erzählte Petra. „Das war natürlich Stadtgespräch.
Angeblich haben sie den Waldrandsepp festgenommen. Ich kann mir einfach nicht
vorstellen, dass der so etwas macht. Das ist vielleicht ein blödes Gefühl, denk
nur, wie oft die Kinder dort gespielt haben...“ Ralf holte sich ein Stück Wurst aus dem Kühlschrank
und steckte es sich in den Mund. „Wer war die Frau?“ „Keine Ahnung, die Polizei hat ja alles abgesperrt.
Sag mal, warst du nicht gestern dort joggen?“ „Nein, ich habe es mir noch einmal anders überlegt und
bin lieber am Kanal entlang gelaufen.“ Er schmunzelte. „Vielleicht hätten sie
sonst mich dort gefunden...“ Petra verzog das Gesicht. „Nur dass du keine Frau
bist! Oder bist du im Mini gelaufen?“ Sie lachte. „Ach übrigens, gehört das
dir?“ ...