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Ehemalige Buchvorstellung

"Mord und andere Untaten"
von Katharina Storck

  

  

  

 

"Mord und andere Untaten"
von Katharina Storck

Taschenbuch
Format 12x19cm,
96 Seiten
Preis: 9,90 €
ISBN 978-3-939883-16-6

Buchumschlag-Gestaltung/Foto
Christine Bienert

  

Inhalt:
Katharina Storck-Duvenbeck entführt Sie in die Welt der menschlichen Untiefen. Es erwarten Sie Rache, Wut und Verzweiflung, aber auch zuweilen ein kleines Augenzwinkern, um beim Lesen keine depressive Stimmung aufkommen zu lassen. Sollten Sie am Ende zu der Erkenntnis kommen, dass in jedem ein kleiner Mörder stecken könnte, ist dies von der Autorin durchaus beabsichtigt…
 

 Katharina Storck, geboren 1968 in Thalmässing. Sie ist Mutter von vier Kindern und lebt mit ihrer Familie in Roth. Veröffentlichungen in zahlreichen Anthologien, im Rundfunk und im Fernsehen. Im Verlag sind folgende Bücher von ihr erschienen:  "Keimende Kraft und blühendes Leben", "Die Suppenlative", und zusammen mit Günter Baum "Geheimnis einer Bank" und "Die zwei Leben der Hellen Schätzler".
Sie ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller.
Mit ihren Texten ist auch in den folgenden Anthologien des Verlages vertreten: "Natur", "Blumengrüße" , "Fröhliche Weihnachten 2"

Textauszug des ersten Kurzkrimis

Denn das Böse liegt so nah

Petra nahm die Wäsche aus der Maschine und stopfte sie missmutig in den Trockner. Dabei fiel etwas zu Boden. Sie hob es auf und stellte verwundert fest, dass es ein Schweizer Taschenmesser war. Sie legte es zur Seite und stellte den Trockner an. Als sie wieder nach oben ging, kam gerade Ralf, ihr Mann nach Hause. Sie begrüßten sich mit einem Kuss. „Hallo Schatz, wie war dein Tag?“, fragte Petra.
„Bescheiden, frag lieber nicht.“ Ralf winkte ab.
„Stell dir vor, heute haben sie im Stadtwäldchen eine tote Frau gefunden“, erzählte Petra. „Das war natürlich Stadtgespräch. Angeblich haben sie den Waldrandsepp festgenommen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der so etwas macht. Das ist vielleicht ein blödes Gefühl, denk nur, wie oft die Kinder dort gespielt haben...“
Ralf holte sich ein Stück Wurst aus dem Kühlschrank und steckte es sich in den Mund.
„Wer war die Frau?“
„Keine Ahnung, die Polizei hat ja alles abgesperrt. Sag mal, warst du nicht gestern dort joggen?“
„Nein, ich habe es mir noch einmal anders überlegt und bin lieber am Kanal entlang gelaufen.“ Er schmunzelte. „Vielleicht hätten sie sonst mich dort gefunden...“
Petra verzog das Gesicht. „Nur dass du keine Frau bist! Oder bist du im Mini gelaufen?“ Sie lachte. „Ach übrigens, gehört das dir?“
...

     

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