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"Die Suppenlative"
von Katharina Storck

  

  

  

  

"Die Suppenlative"
von Katharina Storck

Taschenbuch
Format 12x19cm,
64 Seiten
Preis: 8,50 €
ISBN 978-3-939883-12-8

Buchumschlag-Gestaltung/Foto
Christine Bienert
Illustrationen:
Eva Haberkern

  

Inhalt:
Tauchen Sie in die Welt der Suppe ein. Hier finden Sie eine große Auswahl an Suppen für jeden Anlass. Egal, ob für zwischendurch oder als leckere Vorspeise, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Gewürzt wird der "Buch-Eintopf" mit kleinen lustigen Geschichten und Gedichten, die unter Zugabe einiger "wissenswerter Zutaten" auf kleiner Flamme gegart und liebevoll serviert werden.
Guten Appetit!

 Katharina Storck, geboren 1968 in Thalmässing. Sie ist Mutter von vier Kindern und lebt mit ihrer Familie in Roth. Veröffentlichungen in zahlreichen Anthologien, im Rundfunk und im Fernsehen. Im Verlag sind folgende Bücher von ihr erschienen:  "Keimende Kraft und blühendes Leben", "Die Suppenlative", und zusammen mit Günter Baum "Geheimnis einer Bank" und "Die zwei Leben der Hellen Schätzler".
Sie ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller.
Mit ihren Texten ist auch in den folgenden Anthologien des Verlages vertreten: "Natur", "Blumengrüße" , "Fröhliche Weihnachten 2"

bullet_greenfire.gif Medienstimmen, u.a.:
17.4. Roth-Hipolsteiner Volkszeitung

Geplante Lesungen zum Buch

Textauszug

Die Suppenlative oder wie man zum Suppenkaspar wird

Als anerkannte Persönlichkeit hat man mitunter auch Aufgaben zu übernehmen, welchen man nicht sehr zugetan ist. Genau genommen ist man jahrelang mit nichts anderem beschäftigt; eine Ansprache hier, eine Stehparty dort, die wichtigen Leute kennen lernen, wobei streng abgewogen werden muss, wer nun eigentlich wichtig ist. Eine Suppe macht noch kein Menü. Erst wenn die B-Vitamine auf viele Speisekarten verteilt sind, wird sich die Nebelsuppe etwas lichten und Sie können getrost den einen oder anderen Termin ablehnen.
Ich bin begehrt. Meine Meinung zählt. Ich habe es vom Eintopf zur vornehmen Consommé gebracht. Jetzt wird mir dies schriftlich bestätigt. Ich bin ein Auserwählter! Als einer von fünf Juroren, und dafür wird nur die Creme de la creme geladen, bin ich auserkoren mitzubestimmen, wer im nächsten Jahr die Schärpe des „Suppengirls“ tragen darf, passend zur goldenen Kelle und einem nicht unerheblichen Preisgeld.
Die Vorauswahl ist schnell erledigt. Wissen Sie, ich bin ja auch nicht auf der Wassersuppe daher geschwommen, nein, von Frauen verstehe ich etwas, das können Sie mir glauben.
Das Suppengirl wird ein Jahr lang unsere heimischen Suppen repräsentieren, es muss Ausstrahlung haben, Sinnlichkeit. Der Stapel Fotos dezimiert sich schnell, nachdem die wässrigen Brotsuppendamen im Müll entsorgt werden.
Was wir brauchen, ist eine Lady von robuster Schönheit, eine Gulaschkanone, jawoll! Wir Juroren – natürlich alle fünf männlichen Geschlechts, denn eine Frau würde die Sache nur unnötig verkomplizieren – sind uns schnell einig.
Es bleiben fünf potenzielle Suppengirls übrig, die sich nun im Wettkampf gegeneinander behaupten müssen. Mein Favorit ist Daniela, sie ist … wie kann ich sie beschreiben? Sexy, weiblich, ihr Lächeln … wie soll ich sagen? Sie ist die Suppenlative schlechthin!
Meiner Meinung nach kann ihr niemand die Suppe reichen. Vanessa kann man durchaus eine gewisse Schönheit nicht absprechen, aber irgendetwas fehlt. Marlene ist für meine Begriffe zu arrogant, Annabelle wäre zwingend für Spargelsuppe geeignet, aber zu deftigerem fehlt ihr einfach das Suppengrün. Und Gabriela fällt unter die Gattung Suppenhuhn. Mehr brauche ich nicht zu sagen.
Ich finde die Idee vortrefflich, dass wir alle im gleichen Hotel untergebracht sind. Nach der Wahl wird es ein rauschendes Fest geben ...

 
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